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Apotheke in der Lindenstraße

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Vertrauen Sie auf die Kraft unserer Natur

Die Heilkraft verschiedener Pflanzen ist uns Menschen bereits seit Jahrtausenden bekannt. Der Volksmund sagt deshalb so schön, gegen jede Beschwerde sei ein Kraut gewachsen. In unserer natürlich-Apotheke spielen Heilkräuter eine wichtige Rolle, tragen sie doch zur nachhaltigen Gesundung einen wichtigen Teil bei und unterstützen den Organismus chemiefrei und auf sanfte Art und Weise. Einige wichtige Sorten stellen wir Ihnen gerne vor.


Anis (Pimpinella anisum)

Anwendung: Erkältung, Husten, Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen, Milchbildung bei stillenden Müttern

Die ursprünglich aus dem asiatischen Raum stammende Pflanze wird bis zu 50 cm hoch und erstrahlt im Juli und August mit weißen Blüten. Die Früchte (Samen) werden im frühen Herbst geerntet und enthalten das arzneilich wirksame ätherische Öl, das bei vielen Beschwerden eingesetzt werden kann – insbesondere in Teemischungen. Auch in der Küche erfreut sich das Gewürz großer Beliebtheit, z.B. in Pulverform zur Verfeinerung von Weihnachtsgebäck. 

Eukalyptus (Eucalyptus globulus)

Anwendung: befreiend für die Schleimhäute, Inhalation bei Erkältung, Schleimlöser, Wundheilung, Muskelbeschwerden, Raumdesinfektion

Der intensiv duftende Baum gehört zu den bekanntesten Gewächsen Australiens. Über 600 Arten gibt es vom „Lieblingsfutter“ der Koalas. Dabei ist die Pflanze ein echter Überlebenskünstler, benötigt sie doch kaum Wasser und kommt auch mit großer Hitze gut zurecht. Das wertvolle ätherische Öl (v.a. mit der Substanz Cineol) befindet sich in den Blättern und wird insbesondere zum Lösen von festsitzendem Schleim bei Erkältungen eingesetzt.

Fenchel (Foeniculum vulgare)

Anwendung: Husten, Bronchitis, Blähungen, Appetitlosigkeit, Magenschmerzen

Die zweijährige Pflanze ist vor allem im südeuropäischen Raum beheimatet und kann bis zu 2 m Höhe erreichen. Im Juli erstrahlen leuchtend gelbe Blüten, aus denen im September reife Samen geerntet werden. Fenchel ist schon seit Jahrtausenden als Heilkraut bekannt. Die Anwendung ist vielseitig – als Tee, in Öl, im Essen oder in der klassischen Aromatherapie. Zu den wirksamen Substanzen zählen Anethol, Menthol und Fenchon.

Isländisch Moos (Cetrariaislandica)

Anwendung: Unterstützung der Verdauung, Beruhigung Magen-Darm-Trakt, Erkältungsbe-schwerden, Husten, Heisterkeit

Der Name leitet schnell in die Irre – handelt es sich beim isländischen Moos doch eigentlich um eine Flechtenart, die in ganz Europa beheimatet ist. Ihre verzweigte Form erinnert optisch an ein Geweih. Der Schleim des Flechtenkörpers kommt arzneilich zum Einsatz und enthält die wichtigsten gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe: langkettige Zuckermoleküle (Lichenan und Isolichenan).

Salbei (Salvia officinalis)

Anwendung: Desinfektion, Halsschmerzen und –entzündung, Schweißhemmung

Bereits in der Antike wurde die heilende Wirkung des Salbeis von den alten Römern genutzt. Die Blütezeit des strauchigen Gewächses ist im Frühsommer, der Geruch ist herb und kampferartig. Arzneilich wirksam sind die Blätter. Das darin enthaltene ätherische Öl ist vor allem aus den Substanzen Thujon und Kampfer zusammengesetzt. In der Küche wird es gerne zum Braten oder zum Verfeinern von Gemüse genutzt.

Ingwer (Zingiber officinale)

Anwendung: Übelkeit, Erkältungsbeschwerden, Stärkung der Abwehrkräfte, Ausscheidung von Giftstoffen, Stoffwechsel ankurbeln, antibakteriell

Was viele nicht wissen – bei der beliebten Ingwer- „Wurzel“ handelt es sich in Wirklichkeit um ein Rhizom, einen unterirdisch wachsenden Spross. Oberirdisch wächst ein Stängel mit einer orchideen-ähnlichen Blüte aus dem Boden. Früher wurde Ingwer aufgrund seiner Schärfe als Pfefferersatz verwendet, inzwischen erfreut er sich als besonders gesundes Lebensmittel breiter Beliebtheit – ob zum Würzen von Gebäck, an Fleisch, in Gemüseeintöpfen oder als Tee. Arzneilich wirksam ist das ätherische Öl mit Substanzen wie Zingiberen, Curcumen und beta-Endesmol.

Thymian (Thymus vulgaris)

Anwendung: Erkältung, Asthma., Desinfektion, Krampfhusten

Schon seit der Antike wissen die Menschen um die keimabtötende Wirkung des Thymians. Die alten Ägypter nutzten ihn daher u.a. für die Einbalsamierung ihrer Toten. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, brachten die Benediktiner die strauchartige Heilpflanze etwa im 11. Jahrhundert in die Klostergärten unserer Breiten. Anders als bei vielen anderen Pflanzen wird hier – mit Ausnahme der Wurzel – das ganze Kraut (mit Thymol und Carvacrol) verwendet, als Gewürz in der Küche, zur Zubereitung eines Tees oder in Tinkturen, Salben und Bädern.